Willkommen

Als Trainerin und Moderatorin orientiere ich mich zum einen an den gesellschaftlichen Zielen der gleichberechtigten Partizipation und der Nicht-Diskrimininierung, zum anderen an den konkreten Bedürfnissen und Zielen der AuftraggeberInnen und der TeilnehmerInnen in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld. Diese Ziele leiten auch meine Methoden, die partizipativ sind und an die Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten der TeilnehmerInnen anschließen. Alle Veranstaltungsformate lassen sich an spezifische Bedürfnisse der TeilnehmerInnen anpassen und z. B. mehrsprachig und barrierearm durchführen.

Ich arbeite überwiegend auf Grundlage des (südafrikanischen) Anti-Bias-Ansatzes in der Erwachsenenbildung, adaptiere ihn auf wissenschaftlicher Basis für den aktuellen deutschen Kontext und entwicken ihn gemeinsam mit Kolleg*innen für bestimmte berufliche Anwendungsfelder (z.B. Beratung, Soziale Arbeit, Hochschulverwaltung und –lehre, Prüfungen, etc.) weiter. Anti-Bias lässt sich übersetzen mit „Voreingenommenheiten, Vorurteilen und Einseitigkeiten entgegenwirken“. Es ist ein erprobter Ansatz der Bildungsarbeit um Vorurteile und Diskriminierung auf der persönlichen und zwischenmenschlichen Ebene zu erkennen und alternative Denk- und Handlungsweisen zu entwickeln sowie um diskriminierende Strukturen zu hinterfragen und sich für deren Abbau und die dafür notwendigen Bündnisse zu stärken.

Die Essentials von Anti-Bias sind für mich:

  • vorurteilsbewusstes Denken und diskriminierungskritisches Handeln. Das versuchen meine Kolleg*innen und ich zu leben und zu vermitteln.
  • Kritik an Machtstrukturen und Privilegien, Stärkung persönlicher und sozialer Handlungsmacht (Empowerment, Bündnisfähigkeit)
  • ständiger Perspektivwechsel, z.B. zwischen den Perspektiven je diskriminierter und je privilegierter Menschen, zwischen denen von Berater*in und Ratnehmer*in oder Lehrende*r und Teilnehmer*in
  • eine erfahrungsbasierte Methodik, die an die echten biographischen Erfahrungen und beruflichen Handlungsfelder der Teilnehmenden anschließt
  • ein inklusiver Ansatz, der den Lernprozess aller Teilnehmenden erleichtern möchte. Oberstes Ziel ist dabei Diskriminierung entgegenzuwirken, deshalb sind Empowerment-Räume möglich.

Das verbinde ich je nachdem mit wem ich zusammenarbeite mit Prozessarbeit, partizipativen Moderationsmethoden, berufsspezifischen Inhalten, etc.

Was ich anbiete:

  • Workshops und Seminare: von 2-stündigen Workshops bis zu mehrmoduligen Fortbildungsreihen
  • Coachings: Einzel- und Gruppencoachings, angeleitete kollegiale Beratung
  • Lernmaterialien: Lernplakate, Skripte, Online-Lerneinheiten
  • Vorträge